3p53d.md (449B)
1 Der Mensch kennt sich selbst nur durch die Affektionen seines Körpers und deren 2 Ideen (nach Lehrsatz 19 und 23, T. 2). Wenn es also geschieht, daß der Geist 3 sich selbst betrachten kann, wird vorausgesetzt, daß er eben dadurch zu größerer 4 Vollkommenheit übergeht, d.h. (nach Anm. zu Lehrsatz 11 dieses Teils) mit Lust 5 affiziert wird, und mit um so größerer, je deutlicher er sich und sein 6 Tätigkeitsvermögen sich vorstellen kann. W.z.b.w. 7 8