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1 Obgleich sich die Sache so verhält, so wird doch niemand einen Gegenstand zu 2 hassen oder mit Unlust affiziert zu werden streben, um dieser größeren Lust zu 3 genießen, d.h. niemand wird in der Hoffnung des Schadenersatzes Schaden zu 4 leiden wünschen, noch sich sehnen, krank zu sein, in der Hoffnung der Genesung. 5 Denn jeder wird immer danach streben, sein Sein zu erhalten und die Unlust, 6 soviel er vermag, zu entfernen. Könnte es anders begriffen werden, daß der 7 Mensch wünschen könnte, jemanden zu hassen, um ihn hernach mit größerer Liebe zu 8 umfassen, dann wird er sich immer sehnen, ihn zu hassen; denn je größer der Haß 9 gewesen, desto größer wird die Liebe sein, und folglich wird er sich stets 10 sehnen, daß der Haß immer mehr und mehr wachse, und aus demselben Grunde wird 11 der Mensch streben, immer mehr und mehr krank zu werden, um durch 12 Wiederherstellung der Gesundheit nachher eine desto größere Lust zu genießen, 13 und folglich wird er immer krank zu sein streben, was (nach Lehrsatz 6 dieses 14 Teils) widersinnig ist. 15 16