ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p42d.md (723B)


 1 Wer jemanden seinesgleichen liebt, strebt soviel als möglich zu bewirken, daß er
 2 von demselben wieder geliebt wird (nach Lehrsatz 33 dieses Teils). Wer daher aus
 3 Liebe jemandem eine Wohltat erwies, tut dieses von dem Wunsche beseelt, wieder
 4 geliebt zu werden, d.h. (nach Lehrsatz 34 dieses Teils) aus Hoffnung auf Ruhm
 5 oder (nach der Anm. zu Lehrsatz 30 dieses Teils) auf Lust. Also wird er (nach
 6 Lehrsatz 12 dieses Teils) streben, sich diese Ursache des Ruhms soviel als
 7 möglich vorzustellen, oder als wirklich daseiend zu betrachten. Aber (nach der
 8 Voraussetzung) stellt ei sich etwas anderes vor, was das Dasein dieser Ursache
 9 ausschließt, also hat er (nach Lehrsatz 19 dieses Teils) eben darüber Unlust.
10 W.z.b.w.
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