3p3d.md (800B)
1 Das erste, was das Wesen des Geistes ausmacht, ist nichts anderes, als die Idee 2 des wirklich daseienden Körpers (nach Lehrsatz 11 und 13, T. 2), welche (nach 3 Lehrsatz 15, T. 2) aus vielen anderen zusammengesetzt ist, von denen einige 4 (nach Folgesatz zu Lehrsatz 38, T. 2) adäquat, andere aber inadäquat sind (nach 5 Folgesatz zu Lehrsatz 29, T. 2). Was also aus der Natur des Geistes folgt, und 6 wovon der Geist die nächste Ursache ist, durch welchen es verstanden werden muß, 7 das muß notwendig aus einer adäquaten oder inadäquaten Idee folgen. Sofern aber 8 der Geist (nach Lehrsatz 1 dieses Teils) inadäquate Ideen hat, sofern leidet er 9 notwendig. Demnach folgen die Handlungen des Geistes nur aus adäquaten Ideen, 10 und der Geist leidet allein deshalb, weil er inadäquate Ideen hat. W.z.b.w. 11 12