3p30d.md (561B)
1 Wer sich vorstellt, daß er die anderen mit Lust oder Unlust affiziert, wird eben 2 dadurch (nach Lehrsatz 27 dieses Teils) von Lust oder Unlust affiziert werden. 3 Da aber der Mensch (nach Lehrsatz 19 und 23, T. 2) durch die Affektionen, 4 wodurch er zum Handeln bestimmt wird, sich seiner bewußt ist, so wird also der, 5 welcher etwas getan hat, wovon er sich selber vorstellt, daß es die anderen mit 6 Lust affiziert, von Lust affiziert werden, mit dem Bewußtsein seiner selbst als 7 der Ursache, oder er wird sich selbst mit Lust betrachten und umgekehrt. 8 W.z.b.w. 9 10