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1 Dieses Bestreben, etwas zu tun, sowie auch zu unterlassen, bloß aus dem Grunde, 2 damit wir den Menschen gefallen, heißt Ehrgeiz, besonders wenn wir so übermäßig 3 der großen Menge zu gefallen streben, daß wir zu unserem oder auch eines anderen 4 Schaden etwas tun oder unterlassen; sonst nennt man es gewöhnlich 5 Menschenfreundlichkeit. Die Lust, womit wir uns die Tat eines anderen 6 vorstellen, durch welche er uns zu ergötzen suchte, nenne ich Lob; die Unlust 7 aber, wonach wir im Gegenteile seine Tat mißbilligen, nenne ich Tadel. 8 9