3p25d.md (657B)
1 Was wir uns als den geliebten Gegenstand mit Lust oder Unlust affizierend 2 vorstellen, das affiziert uns mit Lust oder Unlust (nach Lehrsatz 21 dieses 3 Teils). Der Geist strebt aber (nach Lehrsatz 12 dieses Teils) so viel er vermag, 4 sich das vorzustellen, was uns mit Lust affiziert, d.h. (nach Lehrsatz 17, T. 2 5 und Folgesatz) als gegenwärtig zu betrachten, und dagegen (nach Lehrsatz 13 6 dieses Teils) das Dasein dessen auszuschließen, was uns mit Unlust affiziert. 7 Also streben wir, alles das von uns und dem geliebten Gegenstande zu bejahen, 8 wovon wir uns vorstellen, daß es uns oder den geliebten Gegenstand mit Lust 9 affiziert und umgekehrt. W.z.b.w. 10 11