ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p23d.md (891B)


 1 Sofern der gehaßte Gegenstand mit Unlust affiziert wird, sofern wird er zerstört
 2 und um so mehr, von je größerer Unlust er affiziert wird (nach Anm. zu Lehrsatz
 3 11 dieses Teils). Wer sich daher vorstellt (nach Lehrsatz 20 dieses Teils), daß
 4 das, was er haßt, mit Unlust affiziert wird, wird dagegen mit Lust affiziert
 5 werden, und mit um so größerer, mit je größerer Unlust affiziert er sich den
 6 verhaßten Gegenstand vorstellt; dies war das erste. Ferner setzt Lust das Dasein
 7 des lustempfindenden Gegenstandes (nach derselben Anm. zu Lehrsatz 11 dieses
 8 Teils) und um so mehr, desto größer man sich die Lust denkt. Wenn jemand den,
 9 den er haßt, sich mit Lust affiziert vorstellt, so wird diese Vorstellung (nach
10 Lehrsatz 13 dieses Teils) sein Streben beschränken, d.h. (nach Anm. zu Lehrsatz
11 11 dieses Teils) der, welcher haßt, wird von Unlust affiziert werden usw.
12 W.z.b.w.
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