3p22d.md (582B)
1 Wer einen Gegenstand, den wir lieben, mit Lust oder Unlust affiziert, der 2 affiziert auch uns mit Lust oder Unlust, wenn wir uns nämlich vorstellen, daß 3 der geliebte Gegenstand mit jener Lust oder Unlust affiziert ist (nach dem 4 vorigen Lehrsatze). Es wird aber angenommen, daß es diese Lust oder Unlust in 5 uns gibt, verbunden mit der Idee einer äußeren Ursache, somit (nach Anm. zu 6 Lehrsatz 13 dieses Teils) wenn wir uns vorstellen, daß jemand den Gegenstand, 7 den wir lieben, mit Lust oder Unlust affiziert, werden wir gegen ihn mit Liebe 8 oder Haß affiziert werden. W.z.b.w. 9 10