3p21d.md (1194B)
1 Die Vorstellungen der Dinge (wie wir Lehrsatz 19 dieses Teils gezeigt haben), 2 die das Dasein des geliebten Gegenstandes setzen, fördern das Bestreben des 3 Geistes, wonach er sich den geliebten Gegenstand selbst vorzustellen sucht. Aber 4 die Lust setzt das Dasein des lustempfindenden Gegenstandes und um so mehr, je 5 größer der Affekt der Lust ist; denn er ist (nach Anm. zu Lehrsatz 11 dieses 6 Teils) der Übergang zu größerer Vollkommenheit. Also fördert die Vorstellung der 7 Lust des geliebten Gegenstandes bei dem Liebenden das Bestreben des Geistes 8 selbst, d.h. (nach Anm. zu Lehrsatz 11 dieses Teils) affiziert den Liebenden 9 mit Lust und mit um so größerer, je größer dieser Affekt bei dem geliebten 10 Gegenstande ist. Dies war das erste. Denn sofern ein Ding mit Unlust affiziert 11 wird, sofern wird es zerstört, und das um so mehr, mit je größerer Unlust es 12 affiziert wird (nach derselben Anm. zu Lehrsatz 11 dieses Teils) und folglich 13 (nach Lehrsatz 19 dieses Teils) wer sich vorstellt, daß das, was er liebt, mit 14 Unlust affiziert wird, wird auch mit Unlust affiziert werden, und mit um so 15 größerer, je größer dieser Affekt in dem geliebten Gegenstande gewesen ist. 16 W.z.b.w. 17 18