ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p19d.md (942B)


 1 Der Geist sucht sich, soviel er vermag, das vorzustellen, was das
 2 Tätigkeitsvermögen des Körpers vermehrt oder erweitert (nach Lehrsatz 12 dieses
 3 Teils), d.h. (nach Anm. zu Lehrsatz 13 dieses Teils) das, was er liebt. Die
 4 Vorstellung wird von dem erweitert, was das Dasein des Dinges setzt, und dagegen
 5 von dem beschränkt, was das Dasein des Dinges ausschließt (nach Lehrsatz 17, T.
 6 2); demnach fördern die Vorstellungen der Dinge, welche das Dasein des geliebten
 7 Gegenstandes setzen, das Bestreben des Geistes, wodurch er den geliebten
 8 Gegenstand sich vorzustellen strebt, d.h. (nach Anm. zu Lehrsatz 11 dieses
 9 Teils) sie affizieren den Geist mit Lust, und was dagegen das Dasein des
10 geliebten Gegenstandes ausschließt, beschränkt eben dieses Bestreben des
11 Geistes, d.h. (nach derselben Anmerkung) affiziert den Geist mit Unlust. Wer
12 sich daher vorstellt, daß das, was er liebt, zerstört wird, wird Unlust
13 empfinden usw. W.z.b.w.
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