3p12d.md (1037B)
1 So lange der menschliche Körper auf eine Weise affiziert ist, welche die Natur 2 eines äußeren Körpers in sich schließt, so lange wird der menschliche Geist 3 denselben Körper als gegenwärtig betrachten (nach Lehrsatz 17, T. 2), und 4 folglich betrachtet (nach Lehrsatz 7, T. 2) der menschliche Geist einen äußeren 5 Körper so lange als gegenwärtig, das heißt (nach Anmerkung eben dieses 6 Lehrsatzes 17) er stellt sich ihn vor, so lange der menschliche Körper auf eine 7 Weise affiziert ist, welche die Natur eben dieses äußeren Körpers in sich 8 schließt. So lange also der Geist sich das vorstellt, was das Tätigkeitsvermögen 9 unseres Körpers vermehrt oder erweitert, so lange ist der Körper durch Modi 10 affiziert, welche sein Tätigkeitsvermögen vermehren oder erweitern (siehe Post. 11 1 dieses Teils), und folglich wird (nach Lehrsatz 11 dieses Teils) so lange das 12 Vermögen des Geistes vermehrt oder erweitert, und es sucht daher (nach Lehrsatz 13 6 oder 9, T. 3) der Geist, so viel er vermag, sich dieses vorzustellen. W.z.b.w. 14 15