ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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3p12d.md (1037B)


 1 So lange der menschliche Körper auf eine Weise affiziert ist, welche die Natur
 2 eines äußeren Körpers in sich schließt, so lange wird der menschliche Geist
 3 denselben Körper als gegenwärtig betrachten (nach Lehrsatz 17, T. 2), und
 4 folglich betrachtet (nach Lehrsatz 7, T. 2) der menschliche Geist einen äußeren
 5 Körper so lange als gegenwärtig, das heißt (nach Anmerkung eben dieses
 6 Lehrsatzes 17) er stellt sich ihn vor, so lange der menschliche Körper auf eine
 7 Weise affiziert ist, welche die Natur eben dieses äußeren Körpers in sich
 8 schließt. So lange also der Geist sich das vorstellt, was das Tätigkeitsvermögen
 9 unseres Körpers vermehrt oder erweitert, so lange ist der Körper durch Modi
10 affiziert, welche sein Tätigkeitsvermögen vermehren oder erweitern (siehe Post.
11 1 dieses Teils), und folglich wird (nach Lehrsatz 11 dieses Teils) so lange das
12 Vermögen des Geistes vermehrt oder erweitert, und es sucht daher (nach Lehrsatz
13 6 oder 9, T. 3) der Geist, so viel er vermag, sich dieses vorzustellen. W.z.b.w.
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