3ad5.md (423B)
1 Verachtung ist die Vorstellung von irgendeinem Dinge, welches den Geist so wenig 2 berührt, daß der Geist selber durch die Gegenwart des Dinges mehr bewegt wird, 3 sich das vorzustellen, was nicht an dem Dinge selbst ist, als was an ihm ist 4 (siehe Anm. zu Lehrsatz 52 dieses Teils). 5 6 Die Erläuterungen von Hochachtung und Geringschätzung übergehe ich hier, da 7 meines Wissens keine Affekte ihren Namen von ihnen erhalten. 8 9