ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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2p45sc.md (701B)


 1 Ich verstehe hier unter Dasein nicht Dauer, d.h. Dasein, wie es abstrakt und
 2 gleichsam als eine gewisse Form einer Quantität begriffen wird, sondern ich
 3 spreche von der eigentlichen Natur des Daseins, welches den Einzeldingen deshalb
 4 beigelegt wird, weil aus der ewigen Notwendigkeit Gottes Unendliches auf
 5 unendliche Weisen folgt (siehe Lehrsatz 16, T. 1). Ich spreche, sage ich, von
 6 dem eigentlichen Dasein der Einzeldinge, sofern sie in Gott sind, denn obwohl
 7 jedes von einem anderen Einzeldinge bestimmt wird, auf gewisse Weise da zu sein,
 8 so folgt doch die Kraft, wodurch jedes im Dasein beharrt, aus der ewigen
 9 Notwendigkeit der Natur Gottes. Siehe hierüber Folgesatz zu Lehrsatz 24, Teil 1.
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