2p44c2d.md (842B)
1 Denn es liegt in der Natur der Vernunft, die Dinge als notwendige und nicht als 2 zufällige zu betrachten (nach dem vorigen Lehrsatz). Diese Notwendigkeit der 3 Dinge faßt sie aber (nach Lehrsatz 41 dieses Teils) wahr auf, d.h. (nach Ax. 6, 4 T. 1) wie sie an sich ist. Aber (nach Lehrsatz 16, T. 1) ist diese Notwendigkeit 5 der Dinge die Notwendigkeit der ewigen Natur Gottes selbst, also liegt es in der 6 Natur der Vernunft, die Dinge unter dieser Form der Ewigkeit zu betrachten. Dazu 7 kommt, daß die Grundlagen der Vernunft Begriffe sind, welche (nach Lehrsatz 38 8 dieses Teils) das ausdrücken, was allen gemeinsam ist, und welche (nach Lehrsatz 9 37 dieses Teils) nicht das Wesen eines Einzeldinges ausdrücken, und welche 10 deshalb ohne irgendeine Beziehung auf die Zeit unter einer gewissen Form der 11 Ewigkeit begriffen werden müssen. W.z.b.w. 12 13