2p31d.md (602B)
1 Denn jedes Einzelding, wie der menschliche Körper, muß von einem anderen 2 Einzeldinge bestimmt sein, auf gewisse und bestimmte Weise da zu sein und zu 3 wirken, und dieses wieder von einem anderen, und so ins Unendliche (nach 4 Lehrsatz 28, T. I). Da wir aber aus dieser gemeinschaftlichen Eigenschaft der 5 Einzeldinge im vorigen Lehrsatze bewiesen haben, daß wir von der Dauer unseres 6 Körpers nur eine höchst inadäquate Erkenntnis haben, so muß eben dasselbe von 7 der Dauer der Einzeldinge geschlossen werden, daß wir nämlich von ihr nur eine 8 höchst inadäquate Erkenntnis haben können. W.z.b.w. 9 10