2p25d.md (872B)
1 Wir haben gezeigt, daß die Idee der Affektion des menschlichen Körpers insofern 2 die Natur des äußeren Körpers in sich schließt (siehe Lehrsatz 16 dieses Teils), 3 insofern der äußere den menschlichen Körper selbst auf gewisse Weise bestimmt. 4 Insofern aber der äußere Körper ein Individuum ist, das sich nicht auf den 5 menschlichen Körper bezieht, ist so seine Idee oder Erkenntnis in Gott (nach 6 Lehrsatz 9 dieses Teils), insofern Gott als affiziert betrachtet wird von der 7 Idee eines anderen Dinges, welches (nach Lehrsatz 7 dieses Teils) von Natur 8 früher ist als der äußere Körper selbst. Daher ist in Gott keine adäquate 9 Erkenntnis des äußeren Körpers, insofern er die Idee der Affektion des 10 menschlichen Körpers hat, oder die Idee der Affektion des menschlichen Körpers 11 schließt keine adäquate Erkenntnis des äußeren Körpers in sich. W.z.b.w. 12 13