ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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2p21sc.md (1068B)


 1 Dieser Satz läßt sich noch viel klarer aus dem in der Anmerkung zu Lehrsatz 7
 2 dieses Teils Gesagten begreifen. Denn dort haben wir gezeigt, daß die Idee des
 3 Körpers und der Körper, d.h. (nach Lehrsatz 13 dieses Teils) der Geist und der
 4 Körper ein und dasselbe Individuum sind, welches bald unter dem Attribute des
 5 Denkens, bald unter dem der Ausdehnung begriffen wird, daher ist die Idee des
 6 Geistes und der Geist selbst ein und dasselbe Ding, welches durch ein und
 7 dasselbe Attribut, nämlich das des Denkens, begriffen wird. Daß die Idee des
 8 Geistes und der Geist selbst in Gott vorhanden ist, folgt, sage ich, mit
 9 derselben Notwendigkeit aus demselben Vermögen des Denkens. Denn in der Tat ist
10 die Idee des Geistes, das heißt die Idee der Idee nichts anderes, als die Form
11 der Idee, insofern diese als ein Modus des Denkens, ohne Bezug auf das Objekt,
12 betrachtet wird. Denn sobald jemand etwas weiß, weiß er eben dadurch auch, daß
13 er dies weiß, und zugleich weiß er, daß er das weiß, was er weiß, und so ins
14 Unendliche fort. Doch hiervon nachher.
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