2p17cd.md (1249B)
1 Wenn äußere Körper die flüssigen Teile des menschlichen Körpers so bestimmen, 2 daß sie häufig auf weichere stoßen, verändern sie (nach Post. 5) ihre Flächen. 3 Daher kommt es (siehe Ax. 2 und Folgesatz zu Lehnsatz 3), daß sie von dort auf 4 eine andere Art zurückprallen, als es vorher geschah, und daß sie auch nachher, 5 wenn sie auf dieselben neuen Flächen in ihrer willkürlichen Bewegung stoßen, in 6 derselben Weise zurückprallen, wie damals, als sie von den äußeren Körpern gegen 7 jene Flächen getrieben wurden; und folglich, daß sie den menschlichen Körper, 8 wenn sie so zurückprallend ihre Bewegung fortsetzen, auf dieselbe Weise 9 affizieren. Hierüber wird der Geist (nach Lehrsatz 12 dieses Teils) wiederum 10 denken, d.h. (nach Lehrsatz 17 dieses Teils) der Geist wird den äußeren Körper 11 wiederum als gegenwärtig betrachten, und dies geschieht so oft, als die 12 flüssigen Teile des menschlichen Körpers in ihrer willkürlichen Bewegung auf 13 dieselben Flächen stoßen. Wenn deshalb auch die äußeren Körper, von welchen der 14 menschliche Körper einmal affiziert worden ist, nicht vorhanden sind, so wird 15 der Geist sie dennoch so oft als gegenwärtige betrachten, so oft diese Handlung 16 des Körpers wiederholt wird. W.z.b.w. 17 18