ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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2p13l3c.md (1097B)


 1 Hieraus folgt, daß ein bewegter Körper so lange in Bewegung bleibt, bis er von
 2 einem anderen Körper zur Ruhe bestimmt wird, und daß ein ruhender Körper auch
 3 solange ruht, bis er von einem anderen zur Bewegung bestimmt wird, was auch an
 4 sich klar ist. Denn gesetzt, ein Körper, z. B. A ruhe, dann werde ich, wenn ich
 5 keine anderen bewegten Körper in Betracht ziehe, von dem Körper nichts sagen
 6 können, als daß er ruht. Wenn es nach her sich träfe, daß der Körper A, sich
 7 bewegt, so konnte dies gewiß nicht daraus entspringen, daß er in Ruhe war; denn
 8 daraus konnte nichts anderes erfolgen, als daß der Körper A ruhte. Gesetzt aber
 9 A bewegt sich, so werden wir, so oft wir nur auf Aachten, von ihm nichts
10 behaupten können, als daß er sich bewegt. Wenn es nachher sich träfe, daß A
11 ruht, so konnte auch dieses gewiß nicht aus der Bewegung entspringen, welche er
12 hatte; denn aus der Bewegung konnte nichts anderes folgen, als daß A sich
13 bewegte. Es geschah also von einem Dinge, das nicht in A war, nämlich von einer
14 äußeren Ursache, von der A zur Ruhe bestimmt worden ist.
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