ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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1p31d.md (668B)


 1 Denn unter Verstand verstehen wir (wie an sich klar) nicht das absolute Denken,
 2 sondern nur einen gewissen Modus des Denkens, welcher Modus sich von anderen,
 3 nämlich der Begierde, der Liebe usw., unterscheidet, und deshalb (nach Def. 5)
 4 aus dem absoluten Denken begriffen werden muß, nämlich (nach Lehrsatz 15 und
 5 Def. 6) aus einem Attribute Gottes, welches das ewige und unendliche Wesen des
 6 Denkens ausdrückt, so begriffen werden muß, daß es ohne dasselbe weder sein noch
 7 begriffen werden kann, und folglich (nach Anmerkung zu Lehrsatz 29) zur
 8 gewordenen Natur, nicht aber zur wirkenden gerechnet werden muß, wie auch die
 9 übrigen Modi des Denkens. W.z.b.w.
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