ethica

Spinozas ethics and various translations, edited for easy post processing.
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1p29d.md (1170B)


 1 Alles, was ist, ist in Gott (nach Lehrsatz 15), Gott aber kann nicht als ein
 2 zufälliges Ding bezeichnet werden. Denn (nach Lehrsatz 11), er existiert
 3 notwendig und nicht zufällig. Ferner sind die Modi der göttlichen Natur aus
 4 dieser auch notwendig, nicht aber zufällig aus ihr erfolgt (nach Lehrsatz 16),
 5 und das, entweder insofern die göttliche Natur absolut (nach Lehrsatz 21), oder
 6 sofern sie als auf gewisse Art zur Tätigkeit bestimmt betrachtet wird (nach
 7 Lehrsatz 27). Ferner ist Gott die Ursache dieser Modi nicht nur, sofern sie
 8 einfach da sind (nach Folgesatz zu Lehrsatz 24), sondern auch (nach Lehrsatz 26)
 9 sofern sie als zu einem Wirken bestimmt betrachtet werden. Wenn sie von Gott
10 (nach demselben Lehrsatz) nicht bestimmt sind, ist es unmöglich, nicht aber
11 zufällig, daß sie sich selbst bestimmen, und umgekehrt (nach Lehrsatz 27), wenn
12 sie von Gott bestimmt sind, ist es unmöglich, nicht aber zufällig, daß sie sich
13 selbst unbestimmt machen. Sonach ist alles gemäß der Notwendigkeit der
14 göttlichen Natur bestimmt, nicht nur da zu sein, sondern auch auf eine gewisse
15 Weise da zu sein und zu wirken, und es gibt nichts Zufälliges. W.z.b.w.
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